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zur Person
13. August 2009

Kurzbiografie

Wolfgang Gehrcke

geboren am 8. September 1943 in Reichau/Bayern; konfessionslos; verheiratet, eine Tochter, eine Enkelin


Besuch der neunklassigen Volksschule (1950 bis 1959); 1959 bis 1961 Verwaltungslehre


1961 bis 1968 Verwaltungsangestellter bei der Bundesanstalt für Arbeit; seit 1968 verschiedene berufliche Tätigkeiten im Verlagswesen, als Journalist und in politischen Funktionen


Mitglied der Gewerkschaft ver.di


1961 Eintritt in die KPD; 1968 Mitbegründer der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ)


1968 bis 1974 stellvertretender Vorsitzender der SDAJ, danach bis 1979 Bundesvorsitzender; Mitinitiator von sozialen und demokratischen Bewegungen u. a. der Ostermarschbewegung, der neueren Friedensbewegung, der Bewegung gegen Notstandsgesetze und der Lehrlings- und Schülerbewegung, Engagement für deutsch-deutsche Jugendbeziehungen und für die Zusammenarbeit von Jugendverbänden aus Ost- und Westeuropa


1968 Gründungsmitglied der DKP, 1973 bis 1989 Mitglied des Parteivorstandes, zeitweise Präsidiumsmitglied; 1981 bis 1989 Bezirksvorsitzender der DKP Hamburg, einer der Sprecher der Erneuerungsströmung


1990 Austritt aus der DKP und Eintritt in die PDS; 1991 bis 1993 Bundesgeschäftsführer der PDS, 1993 bis 1998 stellvertretender Bundesvorsitzender


Mitglied des Deutschen Bundestages 1998 bis 2002, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und außenpolitischer Sprecher der Fraktion; Mitglied im Auswärtigen Ausschuss


Seit Oktober 2002 Mitglied des Parteivorstandes der Linkspartei.PDS, Sprecher für Außenpolitik und internationale Zusammenarbeit; Gründungsmitglied der Partei der Europäischen Linken


Mitglied des Bundestages seit September 2005, Obmann der Fraktion DIE LINKE. im Auswärtigen Ausschuss und Vorsitzender der Deutsch-Mittelamerikanischen Parlamentariergruppe


Seit Juni 2007 Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE.


 

 
12. August 2009

Motivation

Es gibt Erlebnisse und Erfahrungen,
... die sich ins Gedächtnis einbrennen. 2001 besuchte ich El Salvador. Über 30 Jahre Bürgerkrieg haben das Leben in diesem Land geprägt. Der Friedensschluss ist noch fragil, die Rechte stark, ein Menschenleben zählt wenig. Jetzt geht es darum, mitzuhelfen, dass sich die Ex-Guerilla als politische Partei konstituieren kann. Es gelingt; mit guten Chancen übrigens, in El Salvador 2009 die Präsidentenwahlen zu gewinnen. Ein nach El Salvador »ausgewanderter« Deutscher bittet mich, ihn in eine Kaffee-Kooperative in den Dschungel zu begleiten. Vorsitzende der Kooperative ist eine Frau, eine Indigena. Sie hat früher in der Befreiungsfront gekämpft und ist stolz auf das wenige, steinige Land, das heute ihrer Genossenschaft gehört. Eines ihrer Kinder, Pablo, sitzt auf meinem Schoß und bestaunt den Gringo, der in ihr Dorf gekommen ist. Als wir in den Dschungel aufbrechen, fängt er furchtbar an zu weinen. Er darf nicht mit, Pablo hat keine Schuhe. Und so trage ich ihn dann auf den Schultern.

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11. August 2009

Finanzbericht

Ich erhalte Diäten eines Bundestagsabgeordneten in Höhe von 7.646,99 Euro sowie die im Abgeordnetengesetz festgelegte Aufwandsentschädigung.

Nebeneinkünfte aus anderen Tätigkeiten habe ich nicht.

Ich spende monatlich (fest) an DIE LINKE. – Bund und Land Hessen – 1.100 Euro sowie für soziale Projekte im Rahmen des Vereins der Bundestagsfraktion 230,- Euro.
 

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Abgeordnetenwatch zur Wahl

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